Freiburger Malerin Margrit Molt-Symalla in der „Galerie Ärztliche Kunst“ in der Herzklinik Ulm
Unter dem Titel „Stadt-Land-Plus“ hat die Freiburger Ärztin und Künstlerin Margit Molt-Symalla am Dienstag, 15. April, ihre Ausstellung in der „Galerie Ärztliche Kunst“ eröffnet. 50 Besucher ließen die Bilder auf sich wirken, in denen sich Molt-Symalla auf vielfältige Weise mit ihrer Umwelt auseinandersetzt.

Gemäß dem Titel zeigen die annähernd 50 Acryl- und Ölbilder überwiegend Stadtszenen und Landschaften. Keine realistischen Widergaben, vielmehr Interpretationen, die ihre „eigene Formen- und Farbsprache haben“, wie Gisela Trüller, eine Freiburger Künstlerfreundin Molt-Symallas, in ihrer Laudatio betonte. Denn nicht zuletzt sei das Malen ein emotionaler Prozess, bekräftigte Trüller die einführenden Worte von Klinikchef Dr. Winfried Haerer. Es sind ganz unterschiedliche Motive, welche Molt-Symalla beim Schaffensakt inspirieren, je nachdem sind die Bilder gegenständlich bis hin zur Abstraktion.

„Mich faszinieren Formen und Farben“, brachte die Malerin ihre Kunst auf den Punkt. In ihren Kompositionen entsteht Spannung durch Kontraste von Licht und Schatten, Hell und Dunkel, ruhigen und dynamischen Formen, hinzu kommt das Spiel mit Spiegelungen. „Ich möchte etwas Architektonisches bauen“, bemerkte sie über die Formen der Gletscher, die sie auf ihrer Patagonien-Reise beeindruckten. Nimmt hier das weite Wasser die Formen der Gletscher auf, spiegelt sich in den Freiburger Bahnhofsbildern die Architektur der Bahnhofshalle im Fußboden. Stadtmotive werden zu Stadtlandschaften, Landschaften erinnern an Architektonisches. Zusammen finden tektonische Formen und natürliche Wasserspiegelungen in den Venedig-Bildern, in den poetischen Bildern vom Altrhein werden Spiegelungen auf der Wasserfläche gar zum Hauptsujet.

„Lassen Sie sich inspirieren von den Formen und Farben“, forderte Gisela Trüller das begeisterte Publikum auf, unter dem auch Dr. med. Monika Stolz, Ministerin a.D., als Schirmherrin gewesen wäre. Sie musste sich kurzfristig entschuldigen, ebenso wie Ulms Oberbürgermeister Ivo Gönner und Neu-Ulms Oberbürgermeister Gerold Noerenberg. Lobte Gisela Trüller als Künstlerfreundin das bildnerische Schaffen Molt-Symallas, hatte die Künstlerin auch musikalische Begleitung aus Freiburg mitgebracht: das Streicher-Trio „Willig“, mit dem Molt-Symala sonst ihrer zweiten Passion nachgeht, dem Klavierspiel. Dorothea Willig (Violine), Heidi Koll (Bratsche) und Heide Schröder (Violoncello) umrahmten die Vernissage mit Werken von Mozart und Ernst von Dohnanyi.

Margrit Molt-Symalla widmet sich seit Beendigung ihrer Praxistätigkeit als Kieferorthopädin 2008 intensiv der Malerei. Ihre umfangreiche künstlerische Ausbildung erhielt sie im Wesentlichen an der Volkshochschule Freiburg, für die sie 2010 ein Künstler-Abschlusszertifikat bekam. Seit 2002 hat sich die Malerin in mehreren Einzel- und Gemeinschaftsausstellungen einen Namen gemacht.

Die Ausstellung geht bis 29. August 2014.
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 8 bis 17 Uhr.
Der Eintritt ist frei.

Eine Auswahl druckfähiger Bilder (300dpi) zum Download finden Sie unter:
www.herzklinik –ulm.de > Presseservice > Vorankündigung neue Ausstellung „Stadt-Land-Plus“.

Weitere Informationen: Dr. Haerer, Telefon 0731/9353070, winfried.haerer@herzklinik-ulm.de

Herzklinik Ulm, „Galerie Ärztliche Kunst“ (Foyer, Cafeteria, Obergeschoss), Magirusstraße 49, 89077 Ulm



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