Nutzen Sie jede Gelegenheit, sich regelmäßig und oft zu bewegen!

Eine aktive Bewegungstherapie ist die Grundlage der Behandlung

Täglich leichtes Gehtraining. Dabei sollten jedoch Gehtempo, Gehstrecke und Steigung nicht zu Schmerzen in den Beinen führen. Am effektivsten ist das sog. Intervalltraining.

3- bis 4mal täglich Zehenstand

„Ratschow‘sche Lagerhaltungsübungen“ sind hilfreich. Dabei liegen Sie auf dem Rücken, heben die gestreckten Beine in die Luft und kreisen mit den Füßen.

Treppensteigen ist ebenfalls eine nützliche Übung. Auch Radfahren ist empfehlenswert. Ebenso sind Schwimmen und Tanzen gutes Gefäßtraining.

In vielen Städten gibt es dank der Deutschen Gesellschaft für Gefäßsport und der Deutschen Gefäßliga bereits spezielle Sportgruppen. Bestimmt ist eine in Ihrer Nähe. Erkundigen Sie sich, denn zusammen klappt‘s am besten und macht am meisten Spaß.

Moderne abwechslungsreiche Vollwertkost

Mit wenig Fett und mehr Ballaststoffen geht es Ihnen rundum besser.

Normalgewicht halten oder anstreben. Befreien Sie sich und Ihre Beine von überflüssigen Pfunden.

Bei Zuckerkrankheit und zu hohen Harnsäurewerten (Gichtgefahr) heißt es: Diät halten!

Trinken (mindestens 2 Liter pro Tag) hält das Blut flüssig.


Bewusst leben

Geben Sie Stress und Hektik keine Chance

Geben Sie auf, was ungesund ist.

Hören Sie bedingungslos auf zu rauchen. Gerade hier müssen Sie streng zu sich sein.


Finger weg von nicht wissenschaftlich untersuchten Außenseiter-Methoden

Frischzellen-Therapie

Chelat-Therapie

Eigenblut-Therapie

Sauerstoffbehandlungen: Ozon-Therapie, Sauerstoff-Mehrschritt-Therapie nach Manfred von Ardenne, hämatogene Oxidations-Therapie/Blutwäsche.

Alle diese Methoden sind abzulehnen. Sie sind zum Teil sehr risikoreich!


Die 10 Gebote

1. Bewegen Sie sich viel und regelmäßig! Gehen und andere aktive Übungsbehandlungen verbieten sich nur im Stadium IV der Verschlußkrankheit.

2. Halten Sie Ihre Füße warm und trocken! Vorsicht beim Eintragen von neuen Schuhen!

3. Tragen Sie keine einengenden Schuhe!

4. Verzichten Sie auf einschnürende Strumpf- und Sockenhalter.

5. Füße und Zehen sorgfältig pflegen. Vor allem beim Schneiden der Zehennägel vorsichtig sein! Pediküre nur beim geschulten Fußpfleger.
– Abendliches Fußbad (Wassertemperatur 25°C), milde Seife, anschließend eincremen.
– Täglich frische Baumwoll- oder Wollsocken anziehen.
– Schweißfüße, wunde Stellen und Fußpilz vermeiden.
– Regelmäßige Inspektion der Füße und Zehen-Zwischenräume.

6. Wichtig ist es, im Alltag jegliche Verletzung zu vermeiden. Nicht barfuß gehen - Verletzungsgefahr!

7. Direkte Hitzeeinwirkung - z.B. Wärmeflasche, Heizkissen oder heiße Fußbäder, Thermalbäder und Schlammpackungen - vermeiden.

8. Beine nicht übereinanderschlagen, um Blutgefäße in der Kniekehle nicht abzudrücken!

9. Viel Flüssigkeit trinken, wenn Herz- und Kreislauf es gestatten.

10. Das Wichtigste: Hören Sie definitiv auf zu rauchen!

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