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Schulung zur Selbstbestimmung von Gerinnungswerten mit dem CoaguChek®-System

Gerinnungs-Selbstmanagement:
Mehr als 500.000 Menschen alleine in Deutschland nehmen dauerhaft Gerinnungshemmer ein. Hinzu kommen noch die Patienten, die über einen längeren Zeitraum von Wochen/Monaten darauf angewiesen sind.

Die Einnahme von Gerinnungshemmern kann der Arzt u. a. bei folgenden Indikationen dauerhaft verordnen:
Schwere Herzrhythmusstörungen, zum Beispiel Vorhofflimmern
Thrombophilie nach wiederholter Beinvenenthrombose oder Lungenembolie
Angeborene oder erworbene Gerinnungsstörungen
Künstliche Herzklappen


Höhere Therapiequalität
frühzeitiges Erkennen von Veränderungen der Werte
direkte Anpassung der Dosis des Gerinnungshemmers

Mehr Sicherheit
zeitnahe Anpassung bei Werte-Schwankungen
dadurch Vermeidung von Komplikationen

Mehr Flexibilität bzw. Unabhängigkeit
mehr Flexibilität bei der Werte-Überwachung

Höhere Lebensqualität

hilft, unnötige Einschränkungen im Alltag zu verhindern

Mehr Selbstständigkeit

die Dosis kann selbstständig angepasst werden

Schonung der Venen
die Blutentnahme aus der Vene wird vermieden
ein kleiner Tropfen Blut aus der Fingerkuppe genügt

Der Nutzen des Gerinnungs-Selbstmanagements zeigt sich sehr deutlich in den geringen Schwankungen der INR-Werte. Dieser Therapieerfolg verringert die Gefahr von thromboembolischen Komplikationen und von Blutungskomplikationen.
Die Patienten setzen möglichst selbstständig ihre Kräfte ein und greifen nur dann auf ärztliche Hilfe zurück, wenn eine Selbstbehandlung nicht mehr möglich ist.
Der behandelnde Arzt unterstützt und berät seine Patienten beim Gerinnungs-Selbstmanagement. Er kontrolliert einmal im Quartal den Therapieerfolg und hilft ihnen, Risiken zu vermeiden. Die Patienten gewinnen so ein Stück Normalität und Unabhängigkeit zurück.
Die Unabhängigkeit, die bessere Organisation von Reisen und der Freizeit waren die von Patienten bei einer Befragung am häufigsten genannten Vorteile der Methode.

Weitere Vorteile:
Höhere Therapiequalität
Zufriedenere Patienten
Besseres Monitoring des Patienten in kritischen Phasen
Geringere Komplikationsrate

Insgesamt fühlen sich die Patienten durch das Gerinnungs-Selbstmanagement in ihrer Verantwortlichkeit und Lebensqualität gestärkt.


Kostenübernahme CoaguChek-Schulung:
Die gesetzlichen/privaten Krankenkassen übernehmen in der Regel die Kosten für eine strukturierte Patientenschulung, da diese die verbesserte Einstellung und die Reduktion der Komplikationsrate sicherstellt.

Kostenübernahme Gerinnungsmessgerät:
Es muss bei der Verordnung eine medizinische Begründung angegeben werden (n. Hilfsmittelgesetz); ausgenommen bei Patienten mit Klappenersatz bis 3 Monate post OP. Die Kosten für das Gerät mit dem notwendigen Verbrauchsmaterial werden in der Regel von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Die privaten Krankenversicherungen übernehmen die Kosten, wenn Hilfsmittel mit versichert wurden.

Voraussetzung:
Der Patient ist lebenslang auf eine orale Antikoagulation angewiesen. Desweiteren benötigt er für das Gerinnungs-Selbstmanagement folgende intellektuellen und körperlichen Fähigkeiten:
Verständnis des Verfahrens in vollem Umfang
Ausreichende Sehschärfe
Manuelle Geschicklichkeit

Wenn ein Patient diesen Anforderungen entspricht, kann er prinzipiell an der Schulung teilnehmen.


Wenn Sie sich schulen lassen wollen:
Bitte wenden Sie sich zunächst an Ihren Hausarzt. Er wird Sie beraten, und - sofern die Voraussetzungen bei Ihnen gegeben sind - an uns zur Schulung überweisen.

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Gerinnungs-Selbstmanagement
mit dem CoaguChek-System:

Patientenschulung durch
Dr. med. Ulf Kroschel
Internist, Kardiologe, Angiologe
Herzklinik Ulm


Download des CoaguChek-Flyers mit mehr Information klicken sie auf das Bild

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